Grippeimpfung

Die Hauptmonate für Grippeinfektionen sind in Januar und Februar. Dennoch sollte man sich bereits im Herbst impfen lassen, damit der Impfschutz bis zu den Hauptmonaten voll aufgebaut ist. Oftmals wird eine Grippe auf die leichte Schulter genommen. Daher sollten sich vor allem die vom Robert Koch Institute definierten Risikogruppen impfen lassen. Darunter fallen Menschen, die über 60 Jahre alt sind, Bewohner in Alten- und Pflegeheimen, Schwangere, alle Menschen mit chronischen Krankheiten, wie z.B. Diabetes, Asthma oder Herzleiden, Menschen mit einer Immunschwäche. Und nicht zuletzt Berufsgruppen, die tagtäglich mit anderen Menschen zu tun haben, z.B. im Krankenhaus.

Vielleicht denken Sie sich nun, dass Sie sich ja bereits letztes Jahr gegen Grippe haben impfen lassen  und das doch ausreichen sollte. Dies ist aber nicht unbedingt der Fall, da sich die Influenzaviren stets verändern, sodass der Impfschutz vom letzten Jahr nicht mehr gewährt ist.
Da bei älteren Menschen das Immunsystem nicht mehr so intensiv arbeitet wie bei jüngeren wirkt die Grippe-Impfung auch nur in abgeschwächter Form. Dafür gibt es mittlerweile einen Impfstoff, der einen Wirkverstärker enthält, sodass das Immunsystem besser auf die Impfung anspricht.
Wie bei jeder Impfung können auch hier Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Gliederschmerzen etc. auftreten, die nach ein bis zwei Tagen wieder zurück gehen sollten. Sollte dies nicht der Fall sein, so suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf.
Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Grippeimpfung, wenn Sie in einer der genannten Gruppen sind, für die die Impfung empfohlen wird. Ähnlich ist es mit den Kosten bei Privatversicherten. Um auf Nummer sicher zu gehen, ob Ihre Krankenkasse die Kosten übernimmt, wenden Sie sich bitte an diese.

Quelle:
Apotheken-Umschau (2013): Grippeimpfung: Was Sie wissen sollten. (16.09.2014)

Weiterführende Links:
Robert Koch Institut: www.rki.de
Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert Koch Institutes