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Shiatsu

Shiatsu ist im zwanzigsten Jahrhundert in Japan entstanden und hat sich von dort in den letzten 30 Jahren im Westen verbreitet und weiterentwickelt.

Das japanische Wort „Shiatsu“ bedeutet Daumen- oder Fingerdruck. In der Shiatsu-Behandlung wird immer der gesamte Meridianverlauf (Meridiane = Energiebahnen) berücksichtigt. Der wohldosierte Druck wird durch Handfläche, Daumen und Finger, mitunter auch durch Ellbogen, Knie und Füße ausgeführt. Dehntechnicken, Gelenkrotationen und atemunterstützende Maßnahmen gehören zum Behandlungskonzept. Durch die Shiatsu-Behandlung soll der der Energiefluss angeregt und harmonisiert werden.

Unsere Erfahrungswerte: Shiatsu unterstützt die Blut- und Lymphzirkulation sowie die Atmung. Der Muskeltonus wird reguliert, die Beweglichkeit wird verbessert, Gleichgewicht, Koordination und Körperwahrnehmung werden gefördert. Shiatsu kann schmerzlindernd, entspannend und beruhigend oder anregend und aktivierend wirken. Wohlbefinden, Lebensfreude, Kompetenz und Leistungsvermögen können gefördert werden. Shiatsu ist ein effizientes, eigenständiges System zur selbstverantwortlichen Gesundheitsförderung und –vorsorge. Sie entsprechen im Wesentlichen den Wirkungsweisen der Akupunktur, die bisher nur teilweise wissenschaftlich nachgewiesen sind, aber vor allen Dingen auf der Jahrtausende alten Erfahrung der TCM beruhen.

Bei der Behandlung tragen die PatientInnen lockere bequeme Kleidung, die Behandlungsdauer beträgt ca. 50 – 60 Minuten.

Shiatsu kann angewendet werden bei Kopf- und Rückenschmerzen, Hüft-, Knie- und Schulterschmerzen, Migräne, Tinnitus, Menstruationsbeschwerden, Magenproblemen und Verdauungsstörungen, chronischer Müdigkeit, Ängsten und Depressionen, innerer Unruhe und Schlafstörungen, Burn-Out-Syndrom.